Urteilsschelte: Braune Bezirksschornsteinfeger

Schlechtmenschen nachbessern

Sollen sich Juden, Muslime, Humanisten einen rechtsextremistischen Schorni gefallen lassen müssen?

Du kannst eine Option auswählen

 
 
Ergebnis anzeigen

Urteilsschelte: Braune Bezirksschornsteinfeger

Beitragvon redaktion am Sa 1. Mai 2010, 14:29

Das Verwaltungsgericht Halle gab der Klage eines Bezirksschornsteinfegers statt, dass seine rechtsextremistische Aktivität für die NPD keine ausreichende Begründung für den Widerruf seiner Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister sei.

"Es gebe noch kein Urteil zu dieser Rechtsfrage, ob ein Bezirksschornsteinfegermeister bis ins Private verfassungstreu sein müsse", wird das Urteil zitiert. Offenbar verkennt das Gericht, dass es nicht um das Private des Schornsteinfegers oder um Staatsschutz geht, sondern um die Sicherheit und Privatsphäre derjenigen, die sich ihren Bezirksschornsteinfeger bislang nicht aussuchen können, also in ihre Häuser und Wohnungen einlassen müssen.

Was tun?

Jeder demokratische Bürger sollte solch einem Schornsteinfeger den Zutritt verwehen, denn es ist unzumutbar, dass der Staat Rechtsextremisten mit hoheitlichen Aufgaben in Wohnungen von Menschen schickt, denen Rechtsextremisten die Bürger- und Existenzrechte bestreiten.
Es geht keinesfalls um die Frage eines allgemeinen Berufsverbots für Rechtsextremisten, denn kaum etwas ist wichtiger für die politische Vernunft als die Teilhabe am Berufsleben, aber für hoheitliche Aufgaben bis in die Privatsphäre fehlt es Rechtsextremisten aus Gründen ihrer Hass-Ideologie an persönlicher Eignung.

Die Hallenser Richter können hingegen gern für ihren Berufsstand einen eigenen Kehrbezirk fordern, in dem sich braune Schornsteinfeger umtun dürfen.
redaktion
Administrator
 
Beiträge: 619
Registriert: Fr 29. Aug 2008, 13:40
Wohnort: Berlin

Re: Urteilsschelte: Braune Bezirksschornsteinfeger

Beitragvon Gast am Mo 10. Mai 2010, 23:17

Die beschriebene Situation kann natürlich Probleme nach sich ziehen.
Ich persönlich vertrete die Auffassung das niemand aufgrund seiner politischen Denkweise das recht abgesprochen werden darf seinem Beruf nachzugehen.
Zumindest solange er seine beruflichen und politischen aufgaben trennt und sich bei der ausübung seiner arbeit den kunden gegenüber fair verhält.
wenn man diese grenze aufhebt ist man selbst nicht besser als die denen man etwas verbieten möchte
Gast
 

Re: Urteilsschelte: Braune Bezirksschornsteinfeger

Beitragvon Austin am So 16. Mai 2010, 14:58

Nun die Frage ist eindeutig, und die Antwort kann auch nur eindeutig sein. Bezirksschornsteinfeger ist ein Handwerklicher Beruf. Er macht Abgasmessungen, lässt Häusliche Abgasanlagen zu, oder sperrt sie. Hierzu hat er eine Berufslaufbahn hinter sich, in deren Verlauf er sich durch Ausbildung und Prüfungen dazu qualifiziert hat.
Wenn er diesen Beruf ausübt, und es dadurch zu keinen Katastrophalen Fehleinschätzungen kommt, wodurch Menschen oder deren Güter geschädigt wurden, gibt es keinen Grund, ihn seinen Beruf in dieser Stellung ausüben zu lassen.
Seine Gesinnung, seine Hobbys und seine Parteizugehörigkeit (die in Deutschland im übrigen nicht verboten ist), spielen überhaupt gar keine Rolle.
Ein Muslim könnte auch was dagegen haben, das ein Christ seinen Schornstein fegt! Ein Jude das ein Muslim seinen Schornstein fegt. Oder ich, weil mir sein Gesicht nicht passt.
Wenn ich es dann anders haben will, dann sollte ich umziehen.
Der Jude sollte nach Israel gehen.
Und der Muslim sollte auch wieder nach Hause gehen.
Ich, der Muslim, und der Jude werden das nicht tun, weil da einfach nur ein Mann kommt, der seine Arbeit verrichtet. Nach Feierabend kann er als Transe rumlaufen, sich besaufen, oder meinetwegen auch "Heil Hitler" schreiend durch die Gegend laufen. "Jedem das seine", Das ist seine Freiheit, und seine Demokratie, die in diesem Machwerk von Internetseite, zu verhindern angesagt ist!
Wenn er diese Dinge tut, hätte ich keine Angst, das er jemals eine politische Macht über mich erringt, es sei denn durch die Wahl durch einer Mehrheit. Dann müsste ich mich fügen, so wie ich mich auch jeder anderen Macht fügen müsste, oder dessen Machtgebiet verlassen. Da ich ein Mensch bin, der sich nicht gerne fügt, wenn er unter einem unsinnigem Regime stehen muss, wo Schwulu als Bürgermeister oder Parteioberhäupter als normal gelten, und wo ab zu sehen ist, das die Mitbevölkerung durchaus sogar einen Schwulen Bundeskanzler wählen würden, habe ich meine Konsequenzen gezogen, und bin nach Brasilien ausgewandert.
Nicht das ich etwas gegen Schwule habe, aber Leute die in der Verantwortung stehen und in einer Familienpolitik mitbestimmen, können einfach nicht Schwul sein. Das ist eine offensichtlich richtige Begründung. Und man sollte doch darüber nachdenken, ob nicht Urteile von Nöten sind, die diesen Zustand beenden.
Du wirst mit deiner Seite auch rein gar nichts daran ändern können, das es Leute mit anderen Gesinnungen gibt, und Du wirst auch nicht verhindern können, das sie das kund tun.
Meine Empfehlung wäre, du Wanderst in ein Land aus, welches diese Problematik nicht zulässt, beispielsweise nach Kuba. Dort ist es sehr schön, und die Darstellungen in der Öffentlichkeit über Kuba sind durchgehend nicht richtig.
mit freundlichen Grüßen!
Austin
 


Zurück zu Antifa-Forum.de

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast